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Mittwoch, 26. Juni 2013
Die letzte Zauberin
moonlightelbe, 16:13h
Hallo,
da ich bei meinem letzten Post die Hunnuli aus „Die letzte Zauberin“ erwähnt habe, habe ich mir gedacht, dass ich einmal eine kleine Rezension zu dem Roman schreibe:
In dem Buch „Die letzte Zauberin" erzählt die 1957 in Ohio geborene US- Autorin Mary H. Herbert die Geschichte der jungen Klanfrau Gabria. Mary H. Herbert erfindet eine Welt, in der 12 nomadische Stämme, in der Lebensweise angelehnt an die alten Nomaden im Nahen Osten, einträchtig in der weiten Ebene der schwarzen Pferde zusammenleben. Gabria gehört zu den Corin. Als ihr Klan von Lord Medb, dem Anführer der Wylfinge, der die absolute Macht über die Ebene anstrebt, grausam ausgelöscht wird, und sie die einzige Überlebende ist, schwört sie ihm Rache. Da es jedoch nur Männern erlaubt ist nach Blutrache zu verlangen zieht sie als ihr Bruder verkleidet zum Khulinin Klan. Trotz des Misstrauens, dass Athlone, der Sohn des Häuptlings ihr entgegen bringt wird sie aufgenommen, nicht zuletzt wegen Nara einem Hunnuli, dass sie rettete und das daher bei ihr bleibt. Athlone übernimmt ihre Kampfausbildung, gleichzeitig erkennt der Klan, dass die Gefahr die von Lord Medb ausgeht viel größer ist, als gedacht. Da er die zu dieser Zeit verbotene Kraft der Zauberei wiederbelebt hat. Auch Gabria hat die Gabe der Magie, doch sie will das nicht wahrhaben, hat Angst davor. Erst die Tatsache, dass Lord Medb immer stärker wird, lässt sie erkennen, dass sie die Einzige ist, die ihn noch aufhalten kann.
In dem Buch werden wichtige Themen wie Vorurteile und der Glaube an sich selbst angesprochen. Dabei wirkt es jedoch nicht belehrend, sondern lebensnah. Verstärkt wird der Effekt durch genau gezeichnete Figuren und detailverliebte Beschreibungen der Steppenwelt. Dadurch kann es leider manchmal auch etwas langatmig wirken auf Kosten der Spannung. Diese kommt aber immer wieder auf, durch kleine Wendungen und interessante Details. Obwohl schnell klar ist, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, wird man als Leser immer wieder überrascht.
Allem in allem ist dieser Roman glaubwürdig und logisch aufgebaut, sicher nichts Neues, aber durch einige nette Ideen unterscheidet es sich von anderen Büchern. Dieses Buch reißt einen mit, zieht den Leser in die exotische Welt der Klane und bietet bezüglich Aktion und großen Gefühlen eine ganze Menge.
da ich bei meinem letzten Post die Hunnuli aus „Die letzte Zauberin“ erwähnt habe, habe ich mir gedacht, dass ich einmal eine kleine Rezension zu dem Roman schreibe:
In dem Buch „Die letzte Zauberin" erzählt die 1957 in Ohio geborene US- Autorin Mary H. Herbert die Geschichte der jungen Klanfrau Gabria. Mary H. Herbert erfindet eine Welt, in der 12 nomadische Stämme, in der Lebensweise angelehnt an die alten Nomaden im Nahen Osten, einträchtig in der weiten Ebene der schwarzen Pferde zusammenleben. Gabria gehört zu den Corin. Als ihr Klan von Lord Medb, dem Anführer der Wylfinge, der die absolute Macht über die Ebene anstrebt, grausam ausgelöscht wird, und sie die einzige Überlebende ist, schwört sie ihm Rache. Da es jedoch nur Männern erlaubt ist nach Blutrache zu verlangen zieht sie als ihr Bruder verkleidet zum Khulinin Klan. Trotz des Misstrauens, dass Athlone, der Sohn des Häuptlings ihr entgegen bringt wird sie aufgenommen, nicht zuletzt wegen Nara einem Hunnuli, dass sie rettete und das daher bei ihr bleibt. Athlone übernimmt ihre Kampfausbildung, gleichzeitig erkennt der Klan, dass die Gefahr die von Lord Medb ausgeht viel größer ist, als gedacht. Da er die zu dieser Zeit verbotene Kraft der Zauberei wiederbelebt hat. Auch Gabria hat die Gabe der Magie, doch sie will das nicht wahrhaben, hat Angst davor. Erst die Tatsache, dass Lord Medb immer stärker wird, lässt sie erkennen, dass sie die Einzige ist, die ihn noch aufhalten kann.
In dem Buch werden wichtige Themen wie Vorurteile und der Glaube an sich selbst angesprochen. Dabei wirkt es jedoch nicht belehrend, sondern lebensnah. Verstärkt wird der Effekt durch genau gezeichnete Figuren und detailverliebte Beschreibungen der Steppenwelt. Dadurch kann es leider manchmal auch etwas langatmig wirken auf Kosten der Spannung. Diese kommt aber immer wieder auf, durch kleine Wendungen und interessante Details. Obwohl schnell klar ist, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, wird man als Leser immer wieder überrascht.
Allem in allem ist dieser Roman glaubwürdig und logisch aufgebaut, sicher nichts Neues, aber durch einige nette Ideen unterscheidet es sich von anderen Büchern. Dieses Buch reißt einen mit, zieht den Leser in die exotische Welt der Klane und bietet bezüglich Aktion und großen Gefühlen eine ganze Menge.
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