Montag, 17. Juni 2013
Hausmeister- Supermann
Die letzte Woche war ja geprägt vom Hochwasser. In unserer Schule waren Feuerwehrleute aus anderen Bundesländern untergebracht. Die letzten Tage haben wir sie dann verabschiedet. Zufällig ist mir unser Hausmeister auf dem Schuldach aufgefallen. Er hat mich, so wie er dastand stark an Supermann erinnert. Ein Superheld als Hausmeister. Warum nicht?






Das könnte er denken:

Die Feuerwehr fährt weg. Endlich. Am besten wäre es, wenn all die anderen auch verschwinden würden. Dann könnte ich endlich was machen. Aber nein. Es gibt ja die Feuerwehr. Und die Menschen müssen ja unbedingt selbst gegen das Hochwasser kämpfen. Was nehmen die sich heraus? Normale Menschen haben nur herumzujammern und wegzurennen. Superhelden sind dazu da gegen Naturkatastrophen zu kämpfen.
Ach ja. Früher war alles besser. Da hatten die Menschen noch Anstand und haben solche Arbeit den Superhelden überlassen. Jetzt denken noch nicht einmal an Supermann. Während sie mühevoll die Sandsäcke geschleppt haben, hätte ich das Wasser mit meinem Sturmatem einfach weggeblasen. Na ja, vielleicht nicht grade bei der Elbe. Die ist ziemlich groß. Vielleicht eher die Sprotte. Oder doch lieber den Köthelbach. Ich bin ja etwas aus der Übung.
Und mit meiner unglaublichen Kraft hätte ich gleich 100 Sandsäcke einfach so versetzt. Da bin ich nicht aus der Übung. Ich muss ja zu Hause ja auch alles hin und herräumen. Zum Beispiel die Bierflasche. Oder das Cola Glas. Oder die Popcorntüte.
Hach ja… Ich weiß wirklich, warum die Menschen nicht um Hilfe gebeten haben.

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